Imker und Humor

Er guckt um vier schon am Morgen
Und spät am Abend guckt er noch,
Guckt mit Vergnügen, guckt mit Sorgen,
Guckt in die Gassen, guckt ins Loch.
Er guckt, wenn scharf die Stürme gehen,
Er guckt nach Überfluß und Not.
Er guckt, wenn lau die Winde wehen.
Er guckt das arme Tierchen tod.

Jung-Klaus
(alias Franz Tobisch, 1865-1934)

Wenn ich vor meinem Stande steh`
und meine Bienen fliegen seh`
so denk ich oft in meinem Sinn,
wie freut mich´s, dass ich Imker bin.

Steh´ mit der gold`nen Sonn` ich auf,
sind meine Bienen längst wohlauf;
sie fliegen emsig her und hin,
drum freut mich`s, dass ich Imker bin.

Und wenn mein Tagewerk vollbracht,
zur Ruhe winkt die stille Nacht,
leg ich mich selig träumend hin,
und freu mich, dass ich Imker bin.

Und so vergeht mir froh die Zeit,
die Bienen werden schwarmbereit,
sie freu`n sich ihrer Königin
und mich freut`s , dass ich Imker bin.

Und wird das Wetter dumpf und heiß,
fließt von der Tanne süßer Schweiß,
schwing ich die Schleuder froh und sing:
Wie freut mich`s , dass ich Imker bin!

Wilhelm Wankler

Die zweijährige Larissa sitzt mit ihrer Mama auf dem Balkon, als eine Hummel vorbeifliegt.
Beeindruckt ruft sie: „Mama, guck mal, da ist eine LKW-Biene!

Was fliegt und macht: "Mmus, mmus, mmus!"
Eine Biene die rückwärts fliegt.