Honig und Co

Honig, Pollen und Wachskerzen. Das alles können Sie auch bei den Imkern von nebenan bekommen. Die Inhaltsstoffe der naturbelassenen Bienenprodukte könnten aus Ihrem eigenen Garten kommen. Wenn Sie die Imker aus der Region unterstützen, tragen Sie indirekt zu einer höheren Bestäuberleistung und somit zu einem höheren Ertrag und Blütenreichtum in Ihrer Umgebung mit bei.
Nachfolgend werden die verschiedenen Bienenprodukte vorgestellt.

Honig

Wenn wir an Bienen denken, denken wir auch an Honig. Die Bienen produzieren ihn in ihrem Honigmagen, nachdem sie den Nektar der Blüten aus ihrer Umgebung aufgenommen haben.
Schon in der Bibel steht: „Iss, mein Sohn, Honig, denn er ist gut, und Honigseim ist süß in deinem Halse.“ Da sag ich: „Ja und Amen!“

Pollen

Pollen bleibt an der Biene hängen, wenn sie in die Blüten klettert. Sie fliegt mit ihren Pollenhöschen nach Hause und dort wird derselbe zur Aufzucht des Nachwuchses verwendet. Der Imker kann den Pollen ernten. Die Pollen ärgern zwar viele Allergiker, sind aber sehr gesund und schmecken gut.

Wachskerzen

Die Bienen scheiden Wachs aus speziellen Drüsen aus, um damit ihr perfektes Traumhaus zu bauen. Imker schmelzen den Wachs ein und machen daraus Kerzen. Die Kerzen im Supermarkt sind heute selten aus Naturwachs, sondern aus Paraffin. Paraffin ist ein Nebenprodukt der Industrie und hat wachsähnliche Eigenschaften.

Propolis

Die Grundsubstanz dazu sind, von Bienen zusammengetragene, Baumharze. Diese werden mit Pollen, Wachs, Ätherischen Ölen und Speichelsekreten angereichert. Aufgrund seiner antibiotischen und antiviralen Wirkung dient Propolis im Bienenstock dazu, die Ausbreitung von Krankheiten, Bakterien, Pilze und anderer Mikroorganismen zu minimieren. Propolis wird in der modernen Medizin in vielen Medikamenten verwendet. Auch in seiner Reinform soll er heilende Kräfte besitzen.

Beachten Sie bitte, dass Imker in Deutschland kein Bienenprodukt zu medizinischen, sondern nur zu kosmetischen Zwecken verkaufen darf. Schließlich sind wir keine Apotheker.